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Hygiene - Set mit Mikro - Perl-System
gemäß Empfehlung des Hygiene Instituts der Universität Gießen
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für die extrakorporale Blutbehandlung:
Zur Aktivierung des Zellmatabolismus von Erythrozyten und immunkompetenten Zellen, zur Induktion und Aktivierung antioxidativer Enzyme.
50 - 100 ml Blut werden in feinster Verteilung mit der vorgegebenen Ozonmenge angereichert und in Form einer normalen, druckfreien Tropfinfusion reinfundiert.
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DIE GROSSE OZON-EIGENBLUTBEHANDLUNG als extrakorporale Blutbehandlung mit Mikro-Perl-System und Keimstop im Hygiene-Set
Die extrakorporale Blutbehandlung in Form der Großen Eigenblutbehandlung mit Ozon hat sich zur grundlegenden systemischen Applikationsform der Ozon-Therapie entwickelt; sie findet ihren Einsatz bei den Hauptindikationen der Ozon-Therapie in einem niedrigen Dosierungsbereich von 500 microg Ozon (Zusatzbehandlung bei Ca-Patienten) bis zu 4.000 microg Ozon pro Behandlung bei den arteriellen Durchblutungsstörungen.
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METHODIK DER GROSSEN ElGENBLUTBEHANDLUNG MIT DEM MIKRO-PERL-SYSTEM
Für die extrakorporale Blutbehandlung darf prinzipiell nur steriles Einmalmaterial verwendet werden, und die Behandlung muß in einem geschlossenen, druckfreien System erfolgen. Dem Patienten werden 50 bis 100 ml Eigenblut entnommen, das extrakorporal mit exakt vorgegebenen Mengen Ozon angereichert und unmittelbar reinfundiert wird.
Um möglichst ,,alle" Erythrozyten und immunkompetenten Zellen zu aktivieren, sollte das Ozon-Sauerstoff-Gemisch das Blut gleichmäßig in feinster Verteilung durchperlen (Mikro-Perl-System), wobei das Ozon im Sekundenbruchteil reagiert, während der Sauerstoff das Blut durchperlt und sich oberhalb des Flüssigkeitsspiegels ansammelt. Reinfundiert wird das Blut in Form einer normalen Tropfinfusion mit 60 bis 90 Tropfen pro Minute (das bedeutet: nicht ein einziges Sauerstoff-Molekül, aber auch nicht ein einziges Ozon-Molekül gelangt in das Gefäßsystem).
Neben einer hygienisch einwandfreien Arbeitsweise ist beim Umgang mit Ozon stets auch auf ozonresistente Materialien zu achten
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So einfach ist das Mikro-Perl-System anzuwenden. Streng unter aseptischen Kautelen.
1. Nach Schließen der Ventile an beiden Schläuchen (lnfusionsschlauch und Keimstop) den lnfusionsschlauch in den großen Kreis des Stopfens der Flasche einstechen, den ,,Keimstop"-Filter in das Kreuzsymbol (Verbindung mit dem Mikroperlsystem).
2. Entnahme von 50 ml Ozon/Sauerstoffgas am Entnahmeventil des Ozon-Gerätes mit steriler Einwegspritze über Bakterienfilter.
3. Anschließen der mit 50 ml Gas gefüllten Spritze an den Konus des ,,Keimstop"-Filters.
4. Nach i.v. Entnahme von 50 ml Patientenblut in die Vakuum-Flasche Ansaugen des Ozon/Sauerstoff-Gases über den Bakterienfilter am Keimstop und gleichmäßiges Durchperlen des Blutes.
5. Umdrehen der Flasche. Entfernen der Spritze zur Belüftung und Reinfusion des aktivierten Eigenblutes.
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